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Häufige Fragen

Was versteht man unter EnEV?

EnEV steht für Energieeinsparverordnung und legt die bautechnischen Standardanforderungen für Bauherren zum effizienten Betriebsenergiebedarf ihres Bauprojektes fest.

Die EnEV gilt für fast[1] alle Gebäude, die beheizt oder klimatisiert werden; ihre Vorgaben beziehen sich neben der Heizungs- und Klimatechnik vor allem auf den Wärmedämmstandard des Gebäudes. Die EnEV trägt somit auch wesentlich dazu bei, ein behagliches Wohn- und Arbeitsumfeld zu schaffen und die Heizkosten zu reduzieren.[2]

Was ist ein KfW Effizienzhaus? (z.B. KfW 55 Haus)

Weitere Energiestandards sind die so genannten "KfW-Energieeffizienzhäuser". Sie werden durch die Förderprogramme des Bundes definiert und über die KfW-Förderbank mit Zuschüssen oder zinsgünstigen Krediten unterstützt. [3]  Die dem Begriff KfW-Effizienzhaus angehängte Zahl gibt den Primärenergiebedarf des Gebäudes als prozentualen Anteil zu einem vergleichbaren Neubau nach EnEV-Standard an. Dabei gilt: Je kleiner die Zahl, desto besser die Energieeffizienz und desto höher die KfW-Förderung. Im Neubau ist derzeit eine Förderung für die KfW-Effizienzhaus-Standards 55, 40 oder 40 Plus möglich.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Energieausweis?

Seit 1. Juli 2009 ist für alle beheizten oder gekühlten Gebäude, die vermietet oder verkauft werden sollen, zwingend vorgeschrieben, einen Energieausweis zu erstellen. Er ermöglicht potentiellen Mietern und Käufern einen Einblick in die energetische Qualität und damit auch in den Wohnkomfort der neuen Immobilie und hilft, die künftigen Energiekosten abzuschätzen.

Man unterscheidet zwischen Verbrauchsausweis und Bedarfsausweis.

Der Verbrauchsausweis

Der Verbrauchsausweis orientiert sich an den tatsächlichen Verbrauchsdaten der Vergangenheit. Er wird aus den Daten von mindestens drei Abrechnungsperioden für alle Wohneinheiten des Gebäudes ermittelt.

Grundsätzlich gilt: Der Verbrauchsausweis ist generell zulässig für Mehrfamilienhäuser mit mindestens fünf Wohneinheiten sowie sämtliche Wohnhäuser, die schon die Wärmeschutzverordnung von 1977 einhalten. Demzufolge ist für ältere unsanierte Häuser mit höchstens vier Wohneinheiten der Verbrauchsausweis nicht zulässig – hier ist ein Bedarfsausweis erforderlich.

Der Bedarfsausweis

Beim Bedarfsausweis wird der theoretische Energiebedarf eines Gebäudes durch ein technisches Gutachten ermittelt. Der Beurteilung liegen alleine bauliche Aspekte wie Heizungsanlage, Qualität der Fenster oder Dämmung zugrunde. Der bedarfsorientierte Ausweis wird bei Neubauten obligatorisch ausgestellt. Ansonsten ist er nur verpflichtend für alle Gebäude, die noch nicht die Vorgaben der Wärmeschutzverordnung von 1977 einhalten und weniger als fünf Wohneinheiten haben. Bei Gebäuden mit mindestens fünf Wohneinheiten geht der Gesetzgeber davon aus, dass das unterschiedliche Verbrauchsverhalten zahlreicher Bewohner sich gegenseitig nivelliert und ein Verbrauchsausweis demzufolge ausreichend ist. [4]

Was versteht man unter EEG?

Die Abkürzung EEG steht für das „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ und ist eine zentrale Säule in der Energiewende. In diesem Zusammenhang wurde ein erfolgreiches Instrument zur Förderung des Ökostroms konzipiert: das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), welches erstmals im Jahr 2000 in Kraft getreten ist und seither stetig weiterentwickelt wurde (EEG 2004, EEG 2009, EEG 2012, PV-Novelle, EEG 2014, EEG 2016/17). [5]

Warum muss ich eine Widerrufbelehrung unterschreiben?

Aufgrund der europäischen Verbraucherrechterichtlinie vom Juni 2014 sind wir verpflichtet Sie auf das gesetzliche Widerrufsrecht bei Vertragsabschlüssen im Rahmen des Fernabsatzgesetzes (FernAbsG) zu informieren und zu „belehren“. Als Verbraucher steht Ihnen bei Fernabsatzverträgen in den meisten Fällen ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Dies bedeutet, dass Sie sich innerhalb dieser Frist ohne Angabe von Gründen wieder vom Vertrag lösen können. [6]

Welche Erwerbsnebenkosten kommen auf mich zu?

Unter Erwerbsnebenkosten versteht man alle beim Erwerb anfallenden Kosten, die nicht im Kaufpreis enthalten sind, wie z. Bsp. Grunderwerbssteuer, Notargebühr, Maklerprovision.

Welche Vorteile bringt mir ein Makler-Alleinverkaufsauftrag?

Wir kümmern uns ganzheitlich um den Verkauf Ihrer Immobilie. Im Detail wird von uns ein ausführliches Exposé mit Fotos und Grundrissen erstellt, im erforderlichen Umfang in den regionalen Publikationsmedien inseriert sowie in Internetbörsen beworben. Das Exposé wird im Filialaushang berücksichtigt und auf Messen präsentiert. Die Kosten aller Maßnahmen, die im Zusammenhang mit dem Auftrag entstehen, werden von uns getragen. Besichtigungstermine durch unsere Mitarbeiter begleitet, alle Verhandlungen für den Auftraggeber mit Interessenten, Behörden, usw. geführt, ein Bonitätsnachweis vom Erwerber angefordert und der abzuschließende Kaufvertrag bis zur Unterschriftsreife vorbereitet.

Welche Möglichkeiten habe ich bei der Finanzierung meiner Immobilie?

Grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit Ihre Immobilie über ein variables oder ein Festzins-Darlehen zu finanzieren. Nahezu alle Hypothekenkredite und Baudarlehen werden als Festzinsdarlehen vergeben und so mit einer langjährigen Festschreibung der Zinsen ausgestattet. Der bei Aufnahme des Darlehens vereinbarte Zinssatz ist über die sogenannte Zinsbindungsfrist hin gültig und kann während dieses Zeitraums nicht angepasst werden. In der Regel werden Festzinsdarlehen mit einer Zinsfestschreibung von 5, 10 oder 15 Jahren angeboten. Längere Zinsbindungsfristen von 20, 25 oder sogar 30 Jahren sind ebenfalls möglich. Ein Darlehen mit variabler Verzinsung kann durch die Möglichkeit der außerplanmäßigen Tilgung deutlich schneller getilgt werden als ein Festzinsdarlehen mit mehrjähriger Bindung.

Für eine detaillierte Auskunft steht Ihnen Ihre Hausbank oder auch einer unserer langjährigen Finanzpartner zur Verfügung.

Kann ich Grundrissänderungen bei einer geplanten Neubauimmobilie vornehmen?

Wenn wir ein Bauvorhaben planen und auf den Markt bringen sind bereits viele technische und baurechtliche Festlegungen getroffen. Änderungen haben möglicherweise Auswirkungen auf die Konstruktion und oder baurechtliche oder wohnungsrechtliche Belange. Es ist daher immer eine Überprüfung im Einzelfall erforderlich.

Welche Eigenleistungen sind möglich?

Wichtig ist zunächst der Hinweis, dass ein mit der Ausführung von Bauleistungen beauftragter Handwerksbetrieb verpflichtet ist, seine Leistungen fachgerecht und nach den „anerkannten Regeln der Technik“ durchzuführen.

Neben der eigenverantwortlichen Prüfung, ob die bereits geleisteten Arbeiten der vorgehenden Handwerker mögliche Auswirkungen auf seine Leistung haben, gehört dazu auch, dass nur zugelassene und geprüfte Materialien verwendet und eingebaut werden dürfen. Dies ist für einen Laien nicht immer voll umfänglich realisierbar. Daher ist es grundsätzlich eher kein Problem, wenn Decken und Wände selbst tapeziert und beispielweise gestrichen werden. Die Verlegung von Fliesen oder Parkett sollte jedoch nur von dafür ausgebildeten Handwerksbetrieben durchgeführt werden.